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Mehr Leben

Bayernhochsechs im Gespräch mit Salzburgs Vize-Bürgermeisterin Anja Hagenauer

Das Schild ist ins Stadt-Archiv gewandert.😉

Das Schild ist ins Stadt-Archiv gewandert.😉

Frau Hagenauer, die Stadt Salzburg ist sehr aktiv, um den Standort auch für junge Menschen, Unternehmen und Gründer attraktiv zu halten. Welche Schritte genau unternehmen Sie hier?

Unser Bürgermeister hat das Projekt Wissensstadt ins Leben gerufen. Wissenstadt steht für Offenheit, Kreativität, Zukunft und Mut und soll besonders junge Menschen ansprechen in der Stadt ihre Träume zu verwirklichen. Wir versuchen dazu die besten Rahmenbedingungen zu garantieren. Wissen und Bildung sind das Fundament dazu.

Welche Projekte waren erfolgreich, welche eher nicht?

Alle Projekte, die sich direkt an die Menschen wenden sind erfolgreich. Ob im Bildungs-, Sozial oder Kulturbereich. Dort wo man nur beim Diskutieren stecken bleibt, passiert auch nicht viel.

 Wer arbeitet in und um Salzburg mit Ihnen daran, die Stadt (er)lebenswert auch für jungen Menschen zu machen?

Die Stadtverwaltung und die Stadtpolitik arbeiten seit Jahren mit Unternehmen, Initiativen und NGOs zusammen, um Salzburg attraktiv zu halten. Und das auf Augenhöhe.

 Welche Initiative gefällt Ihnen am meisten?

Ich persönlich mag zwei Initiativen besonders. Da ist einmal Salt and the City als großes Bloggertreffen und unser RepairCafe, das seit Jahren die Menschen zusammenbringt und dazu noch sehr nachhaltig ist.

Demographie ist ja kein Wunschkonzert: Attraktivität und Imgage müssen langfristig erarbeitet werden, weltbekannte Kulturmetropole ist Salzburg schon, aber wie steht es um die Wirtschaft und die Gewinnung von Mitarbeitern und Nachwuchs?

Salzburg hat große Pluspunkte. Wir sind zukunftsgerichtet, mitten in Europa, haben beste Lebensbedingungen und sind sehr sicher. Ein Faktor, der immer wichtiger wird.

Was hat Salzburg für jungen Menschen zu bieten, was andere Städte nicht haben?

Wir haben diesen speziellen Mix aus Digitalisierung, Sound of Music, Christian Doppler und Wolfgang Amadeus Mozart.

 Was fehlt in Salzburg für diese Zielgruppe aus Ihrer Sicht?

Unsere Initiativen noch breiter zu präsentieren und offensiver für Digitalisierung zu werben.

Ich bin eine Fee und Sie haben drei Wünsche für Ihre Stadt frei.

Weiter mutig in die Zukunft zu gehen. Alles unter der Devise „sowohl als auch zu sehen“. Und niemals zu vergessen, dass es Menschen gibt, die unsere Unterstützung brauchen.

Wenn Sie nicht regieren, engagieren Sie sich als Bloggerin unter www.zart-bitter.co.at. Wie sind sind Sie zum bloggen gekommen?

Einfach so. Mit Freunden zusammen wollten wir eine Plattform, die uns ermöglicht vielfältigste Themen zu veröffentlichen.

 Schenken Sie uns eine Weisheit.

Einfach Michael Jacksons „Man in the Mirror“ anhören und beherzigen 🙂

 Und ein Keks-Rezept.

Auf zartbitter.co.at zu finden: http://zartbitter.co.at/?s=keks

Am Ende gerne noch ein paar Sätze zu Ihnen und Ihrem Werdegang.

Ich bin studierte Pädagogin, habe mehr als 20 Jahre in der Integration gearbeitet, mag Menschen, meinen Schrebergarten und die Politik!

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