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Bayerns ältestes Naturschutzgebiet: Die Eggstätt-Hemhofer Seenplatte

moosjungferNordwestlich des Chiemsees befindet sich Bayerns ältestes Naturschutzgebiet: die Eggstätt-Hemhofer Seenplatte. Auf einer Gesamtfläche von ca. 3,5 Quadratkilometer umfasst die Seenplatte 17 einzelne Seen, die zu den Gemeindebereichen von Eggstätt, Breitbrunn, Rimsting und Bad Endorf gehören.

Neben den Seeoner Seen und den Osterseen gehört die Eggstätt-Hemhofer Seenplatte zu den bedeutendsten Eiszerfallslandschaften im bayerischen Voralpenland und wurde bereits 1939 zum Schutzgebiet gemacht.

Die Gletscher der letzten Eiszeit haben vor mehr als 10.000 Jahren durch ihren Rückzug diese charakteristische Landschaft mit ihren Hügeln und Kuhlen geprägt. Toteislöcher, heute in Form von Seen oder Mooren, in Kombination mit Bächen, Mischwäldern und Tümpeln bilden die perfekte Umgebung für eine artenreiche Flora und Fauna, darunter auch vom Aussterben bedrohte Arten, wie die außergewöhnliche zierliche Moosjungfer, eine von 50 Libellenarten in diesem Gebiet.

Die größten Seen der Seenplatte sind der Langbürgner See, Hartsee, Schloßsee, Kautsee und Pelhamer See. Das Baden ist nur an ausgewiesenen Stellen am Langbürgner, Hart- und Pelhamer See erlaubt, denn die stark nährstoffarmen Seen sind sehr empfindlich gegenüber jede Form von Eingriff oder Veränderung.

Die Eggstätt-Hemdorfer Seenplatte ist ein Idyll, wie man es ursprünglicher kaum finden wird. Neben dem stark frequentierten Chiemsee oder dem Waginger See ist die idyllische Seenplatte ein idealer Rückzugsort, in dem die Zeit stehengeblieben zu sein scheint.

 

 

 

 

 

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