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Mehr Süden

Berchtesgadener Land – Tourismusmarketing vom Feinsten

Wie Tourismusmarketing richtig funktioniert, zeigt das Team aus dem Berchtesgadener Land täglich. Mit einigen Videos bewerben sich die Tourismusspezialisten nun um den den Webvideopreis. Mit klicken, teilen, liken und allem drum und dran unterstützen wir diese Bewerbung. Für die „zugereisten“ Leser hier noch ein wenig Hintergrund zum Video und dem Maipfeipfei.

Franz Angerer hat für uns ein Maipfeifei gebaut. Dies ist eine kleine Holzpfeife mit der man verschiedene Töne erzeugen kann.Für so eine Pfeife braucht man lediglich ein Taschenmesser, ggf. ein wenig Wasser und einen Ast von Laubgehölz. Am besten eignet sich Esche, man kann jedoch auch Weide oder ähnliches hernehmen. Wichtig ist dabei, dass der Ast schön glatt ist mit wenig Verzweigungen, damit sich die Rinde leicht lösen kann. Man kann ein Maipfeifei lediglich im Mai bis max. Mitte Juni bauen, da steht der Baum noch im Saftfluss danach lässt sich die Rinde nicht mehr runterziehen.

Zuerst entfernt man Blätter und Äste vom Hauptzweig, dann versucht man einen Teil der Rinde als ganzes zu lösen. Wenn diese sich nicht von allein löst kann man die Stelle befeuchten und auf die Stelle klopfen. Die Rinde keinesfalls runterziehen bevor man dies macht muss man noch das Mundstück zurecht schneiden. Ähnlich einer Blockflöte mit abgeschregter Kante. Anschließend muss man noch eine Kerbe (Luftloch) in das Maipfeifei ritzen. Anschließend zieht man die Rinde runter.

Nun schneidet man das Mundstück ab und verjüngt es ein wenig, damit die Luft durchgelassen wird. Dann kann man das Mundstück wieder in die Rinde stecken. Zum Schluss schneidet man noch den Stöpsel ab und schiebt in ebenfalls in die Rinde hinein. Durch das hinein und hinaus ziehen des Stöpsels verändert sich der Ton der Pfeife.

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