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DasMaximum erweitert: Neue Ausstellungshalle mit Walter De Maria und Blinky Palermo

Palermo: Schwarz, Rot und Weiß, 1975, Walter De Maria: 12-, 11- and 10-Sided Open Polygon, 1984 © Palermo: VG Bild-Kunst, Bonn, 2016, © WDM: The Estate of Walter De Maria, Photo Franz Kimmel

Palermo: Schwarz, Rot und Weiß, 1975,
Walter De Maria: 12-, 11- and 10-Sided Open Polygon, 1984
© Palermo: VG Bild-Kunst, Bonn, 2016, © WDM: The Estate of Walter De Maria, Photo Franz Kimmel

Seit 2011 ist das Museum für Kunstgegenwart DASMAXIMUM ein (immer noch zu wenig bekanntes) Schmuckstück der Region. Nun wird das bisher vier Hallen mit gut 4000 Quadratmetern Ausstellungsfläche umfassende Museumsareal um eine weitere Ausstellungshalle erweitert. Hier werden auf gut 800 Quadratmetern die vorhandenen Arbeiten der Gegenwartskunst von Georg Baselitz, John Chamberlain, Walter De Maria, Dan Flavin, Imi Knoebel, Uwe Lausen, Andy Warhol und Maria Zerres um zwei wesentliche Komplexe ergänzt. Das sind eine Reihe von Schlüsselwerken des US-amerikanischen Künstlers Walter De Maria (1935-2013), der seit den 60er Jahren Land Art, Konzeptkunst und Minimalismus maßgeblich prägte sowie ein international einmalig umfassender Überblick über das Schaffen von Blinky Palermo (1943-1977), der der Kunstkritik seiner Zeit ein hintergründiges Rätsel blieb. Mit der neuen Halle wird nun auch das letzte der drei noch original aus der Muna-Zeit stammende Gebäude der Kunst gewidmet und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

 

Neben der Eröffnung der neuen Halle mit Werken von Walter De Maria und Blinky Palermo gibt es im Außenraum vor der Fassade einen nicht minder Aufsehen erregenden Neuzugang von John Chamberlain: HAIRLESSCHIFFON gehört zu den erst in den letzten Lebensjahren des Künstlers realisierten Aluminium-Skulpturen im großen Format. Sie übersetzt eine bereits in den 80er Jahren aus Alufolie modellierte Miniatur ins Monumentale und führt besonders anschaulich Chamberlains Anspruch vor Augen, eine Skulptur solle nicht regloser „Blob“, sondern bewegte Action sein. Während seine Werke aus Stahlblech naturgemäß in kürzere rhythmisch gegliederte Partien unterteilt sind, bestehen die sogenannten „Foil -Sculptures“ aus langen, gedrehten Foliensträngen, deren Enden an Schalltrichter oder Gliedmaßen erinnern. Sie schwingen weit aus und verleihen ihrer Umgebung mit Glanz, Farbigkeit und Bewegung eine anregend positive Dynamik.

Kurzum: Hingehen, ansehen, freuen. Mitglied im Freundeskreis werden!

In diesem Sinne wünschen wir auch dem institutionellen Tourismus- und Kultur- „Blob“ der Region mehr Energie, Glanz, Farbigkeit und Bewegung sowie eine anregend positive Dynamik bei der Unterstützung der Arbeit dieses einzigartigen Museums.

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