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Mehr Leben

Fusion gescheitert – Landkreise TS, RO und BGL gehen getrennte Wege

churchWie eben aus dem großen Sitzungssaal der Kreisturnhalle in Bernau gemeldet wird, ist die geplante Fusion der Landkreise Rosenheim, Traunstein und Berchtesgadener Land zum Berchteschiemgauer Land der Kirchturmdichter und -denker gescheitert.

Gründe dafür sind dem Vernehmen nach:

Die Landräte Bernthaler und Walch konnten sich nicht darauf einigen, wer im Traunsteiner Jahr der Biene die Maja und wer der Willi sein sollte.

Landrat Grabner konnte seinen Wunsch nach einem acht Meter hohen Bronze-Denkmal unter dem Titel „Georg“ am Traunsteiner Marktplatz nicht durchsetzen.

Walch scheiterte mit der Idee, seine durch die örtlichen Hühnerzüchter finanzierte geplante Kanzlerkandidatur unter den Titel „Eimat, Eitech, Eilights“ zu stellen.

Auch wurde Grabners Anspruch, Sieger im Poesie-Wettbewerb „Mein schönster Brandbrief an die Kanzlerin“ zu sein,  von seinen Amtskollegen kritisch bewertet.

Bernthalers Herzenswunsch, Kommandant aller Gebirgschützen und Ober-Feuerwehrkommandant zu werden, stieß ebenfalls auf Ablehnung.

Auch blieb die Farbe der Nähte geplanten Regional-Lederhosen ungeklärt.

Darüber hinaus war die neue Reiter-Plattform der Traunsteiner Wirtschaftsförderung „Dein Chiemgaul“ Grund für Eifersüchteleien.

In Traunstein wurde die Wirtschaftsförderung von der Entwicklung überrascht, konnte aber sofort wieder die Betaphase für alle Aktivitäten aktivieren. In Rosenheim hatte ohnehin niemand den Stand der Planungen verfolgt, da man sich hier traditionell eher in Richtung Gardasee orientiert. Allein im Berchtesgadener Land ist man verärgert: denn die Honorare des Heilpraktikers Johann Serlitzsch, der Wünschelrutengängerin Josefa Zürbliz und des australischen Schamen T-Bone für die konzeptionelle Beratung des Lenkungskreises LzkOdTuWBl müssen nun allein vom Landkreis übernommen werden.

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