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Personaler: Hefte raus. Diktat

Seminar-496x343Personalabteilungen treten meist mit zwei Klagen an die Öffentlichkeit: Erstens ist der Nachwuchs schlecht qualifiziert und so gar nicht fleißig und strebsam und zweitens fehlen Fachkräfte. Jetzt ist der langjährige HR-Mitarbeiter ja im Wesentlichen damit groß geworden, Bewerbungsmappen zu sortieren und die Gehaltsabrechnung zu organisieren, gelegentlich fallen auch noch bedeutende Highlights wie betriebliche Weiterbildung, Altervorsorge, Betriebsarzt, Betriebsausflug und sonstiges Aufgaben, die mit „Betrieb“ beginnen, in die Zuständigkeit der Personaler.

Die Mitarbeitersuche erfolgt über Stellenanzeigen, die meist über Generationen weitergereicht werden und immer Begiffe wie „Zukunft“, „Perspektive“ und „Sicherheit“ in der Überschrift haben. Dann folgt ein quälend langer Text in Umstandsdeutsch, der viele Anforderungen an den künftigen Mitarbeiter stellt (auch die Fähigkeit bei der Lektüre nicht einzuschlafen) und mit einigen Superlativen zum künftigen Arbeitgeber endet. Aber irgendwie funktionert das alte Strickmuster nicht mehr, junge Leute arbeiten doch lieber woanders, vielleicht sogar in München, gehen ins Ausland oder studieren – zurück bleiben frustrierte Menschen in gut besetzten Personalabteilungen mit viel Angst vor #Neuland. Unsere Freunde von Cleverheads bieten ihnen jetzt mit Ihrer Sommerakademie eine Art Entwicklungshilfe.

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