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Mehr Leben

Schloss Tüssling – let the music play

thumb-tim-bendzkoDer Raiffeisen Kultursommer, der im Juni im Schloss Tüssling stattfindet, ist eines der kulturellen Highlights in Südostoberbayern. Elton John und Xavier Naidoo zählten schon zu den Künstlern, die bei den Open-air Konzerten vor der beeindruckenden Kulisse auftraten. Dieses Jahr sind mit Tim Benzko, Bryan Adams und Sunrise Avenue wieder hochkarätige Musiker im Programm.

Das Schloss Tüssling bei Altötting zählt zu den schönsten Schlössern Bayerns. Verantwortlich dafür ist Stefanie Gräfin Bruges von Pfuel, die das Anwesen 1991 von ihrem Vater Karl Freiherr von Michel – thumb-bryan-adamseher für seine Erfolge im Automobilrennsport bekannt denn als Gutsherr – in einem ruinenhaftem Zustand erbte und mit viel Energie zu einem unvergleichlichen Veranstaltungsort umwandelte. Von 1581-83 wurde das prächtige vierflügelige Renaissanceschloss von Johann Veit I. von Törring erbaut. In den Besitz der Familie Michel kam es – mit Unterbrechungen – 1905 und diente zuletzt der Caritas als Altenheim. thumb-sunrise-avenue

Die Gräfin, die diplomierte Forstwirtin, Unternehmerin, SOS-Kinderbotschafterin und Mutter von sechs Kinder sowie neue Bürgermeisterin Tüsslings ist, lies das marode Gebäude von Grund auf sanieren. Zur Finanzierung der Renovierungsarbeiten stellte sie einige Räume des Schlosses der Öffentlichkeit zur Verfügung, woraus sich ein sehr erfolgreiches Eventmarketing entwickelte. Mittlerweile kommen jährlich über 100.000 Besucher zu den Tüsslinger Gartentagen, dem Weihnachtsmarkt oder einer der anderen zahlreichen Veranstaltungen.

Discussion

3 Responses to “Schloss Tüssling – let the music play”

  1. Schön, dass das Schloss schon lange in neuem Glanz erstrahlt. Manche von uns Tüßlinger Buben können sich sicher noch gut erinnern, wie es in den Zwiebeltürmen aussah, in die wir – verbotenerweise – gelegentlich krochen.

    Posted by Ingfried Hefter (al. Ferit Osman) | 1. Juli 2014, 17:12
  2. Schön, dass das Tüßlinger Schloss in neuem Glanz erstrahlt und ein Ort der Begegnung geworden ist. Für uns Tüßlinger Buben war früher das Schloss ein geheimnissvoller Platz. Aber in einen der Zwiebeltürme des Schlossen haben wir uns doch – verbotenerweise – hineingeschlichen.

    Posted by Ingfried Hefter (al. Ferit Osman) | 1. Juli 2014, 17:19
  3. Tutzelinga

    nanten die Römer den kleinen Marktflecken in Oberbayern, der heute Tüßling heißt und in dem ich Jahre meiner Kindheit und Jugend verbrachte.

    Wer nach Jahrzehnten einmal wieder nach Hause kommt, sieht die Dinge mit anderen Augen. Man kann seine Erinnerungen reflektieren.

    Mein Elternhaus, hinter dem ein Wald beginnt, der mir damals unendlich groß erschien und in dem ich mir im Wipfel einer dicken Fichte ein Brett installierte, das noch 20 Jahre nach meinem Fortgang zu sehen war. Von dort oben konnte ich auf die Lichtung blicken und mich in die Ferne träumen.

    Es gibt ein Schloß, damals ziemlich heruntergekommen, in dessen Zwiebeltürmen wir Jugendlichen herumkrochen. Immer in der Angst, vom Verwalter erwischt zu werden.
    (aus: http://feritosman-reiseskizzen.com/blog vom 23.4.2014)

    Posted by Ingfried Hefter (al. Ferit Osman) | 2. Juli 2014, 09:37

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