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Volkskrankheit Bierdeckel-Titten?

Im Feuilleton von Chiemgau24 wurde wie immer differenziert über einen Bierdeckel eines Brauhauses in Traunstein debattiert. Hintergrund: Der deutsche Werberat nahm Anstoß an dem dort präsentierten „Dekollete“ und droht mit einer Rüge wegen sexistischer Werbung. Jetzt fragt sich natürlich der softporno-verwöhnte Betrachter, was denn an Titten als Werbung sexistisch sei. Natürlich nichts, denn eine Umfrage unter den „Usern“ brachte eine klare Entscheidung. Der Einfachheit halber fassen wir die komplexen Aussagen sowie die Kommentare kurz zusammen: „Titten sind doch geil“, „Merkel muß weg“ und „Deutschland schafft sich ab“. In der wie immer auf höchstem sprachlichen und inhaltlichem Niveau geführten Diskussion wurde auch die berechtigte Frage gestellt, ob Burka-Trägerinnen auf einem Bierdeckel abgebildet werden sollten – dies sicher aus einer tiefen Empathie für Völkerverständigung.

Das fälschlich inkriminierte Brauhaus-Management läßt sich wie folgt zitieren: „Das demokratisch ermittelte Ergebnis freut und bestärkt uns gleichermaßen. Wir betrachten es als Auftrag der Bevölkerung, nicht das Fähnlein nach dem Wind überzogener moralistischer Forderungen zu richten, sondern bayrisch-schneidig Flagge zu zeigen“. Jawohl, moralisch mit moralistisch verwechseln und Titten mit Flaggen, dies natürlich bayerisch-schneidig.

Nun ist diese wichtige Debatte um den Werbe-Busen offenbar umsonst gewesen, uns wurde das Original zugespielt, aus dessen „Ausschnitt“ scheinbar das Werbemotiv entstammt:

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