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Mehr Leben

When dreams come true – Hans-Peter Porsches Museum TraumWerk eröffnet am 20. Juni 2015

 

Foto 3-4Wir durften uns im größten Spielzimmer der Region umsehen: Hans-Peter Porsche hat heute zusammen mit Sohn Peter Daniell Porsche sein neues Museum „TraumWerk“ vorgestellt, das offiziell am 20.Juni eröffnen wird. Mit einer einzigartigen Sammlung historischer Spielzeugraritäten aus vergangenen Zeiten und einer der weltweit größten Modelleisenbahnanlagen ist im Süden Deutschlands an der Grenze zu Österreich ein wunderbares neues Museum entstanden. Mit seinen Spielzeugen möchte der Enkel des legendären Automobilkonstrukteurs Ferdinand Porsche Menschen jeden Alters ansprechen, die für ganz besondere Erlebnisse offen sind und sich die Fähigkeit bewahrt haben, ihren eigenen Traum zu träumen.

Eine der Attraktionen des Hans-Peter Porsche TraumWerks, das gut zwanzig Mitarbeiter beschäftigen wird, ist die mit 400 Quadratmeter größte Modelleisenbahnanlage Europas, auf der sich verschiedene Landschaften in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz detailgetreu wiederfinden. Bis zu 40 von 180 Zügen fahren zeitgleich auf einer Gleislänge von circa drei Kilometern durch die Themenwelten und überwinden dabei einen Höhenunterschied von bis zu fünf Metern. Mit moderner Beamertechnik werden Tag und Nacht- Unterschiede in der Modelleisenbahnwelt dargestellt. Darüber hinaus sorgen akustische Effekte für eine realistische Darstellung von Wetterphänomenen wie Donner oder Regen. Über zwei Jahre haben Modellbauer an dieser Modelleisenbahn gebaut, die als eine der größten und modernsten ihrer Art weltweit gilt.

Darüber hinaus präsentiert Hans-Peter Porsche, der dieses Jahr übrigens seinen 75.Geburtstag feiert, auf einer Ausstellungsfläche von rund 3.500 Quadratmetern in einem weiteren Teil seines TraumWerks, das in der Form einer Acht gebaut ist, eine einzigartige Sammlung von Spielzeug verschiedener Epochen, die der Sammler über Jahrzehnte aus aller Welt zusammengetragen hat und die das Museum jetzt als Reise in die Vergangenheit in Szene setzt. Die umfangreiche Sammlung an Blechspielzeugen, Auto-, Schiff- und Flugmodellen zeigt die Vielseitigkeit und den Wandel des Spielzeugs über die Jahrzehnte und vermittelt so die gesellschaftliche Bedeutung von Spielzeug für ihre jeweiligen Zeit. Dazu zählen Puppenherde, Dampfmaschinen, der Merklin Kaiserzug, mit der Décidée das größte Schiff von Merklin, die älteste elektrische Rennbahn aus dem Jahre 1934/35 ebenfalls von Merklin, Schuco Modelle,die Modelleisenbahn von Peter Alexander,  Tretautos wie ein 550 Spider oder ein 356 Porsche, Modellautos von Dinky Toys oder der Imperator, ein österreichisch kaiserlicher Donaudampfer.

Der Sammelleidenschaft hat Hans-Peter Porsche schon immer gepackt. Bierdeckel, Streichholzschachteldeckel und Bären (er besitzt allein 580 Bärenkrawatten) gehörten dazu, bis er schließlich 1977 die erste Modelleisenbahn für den Sohn kaufte und auch von diesem „Virus“ infiziert wurde.

Der „Mythos Porsche“ zeigt sich demnächst mit den Oldtimern aus der privaten Sammlung von Hans-Peter Porsche und seiner Familie, die im TraumWerk erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden. Die Unikate werden als Zeitzeugen und Inbegriff vollendeter Formschönheit, Präzision, Lebensstil und technischem Verstand im TraumWerk in Szene gesetzt. Wer lieber draußen spielen möchte, kommt auch auf seine Kosten: Die 20.000 Quadratmeter große, parkähnlich gestaltete Gartenanlage um das Museum bietet eine rund 1,3 Kilometer lange Eisenbahnanlage auf der sogenannten Parkeisenbahn können Groß und Klein mitfahren.

Das Angebot für die Besucher wird abgerundet durch einen Museumsshop, der Spielzeugmodelle, Modelleisenbahnen und eigenen Merchandise-Artikel bietet, sowie durch den Gastronomie-Bereich, der regionale Küche bietet und selbstverständlich auch Nicht-Museumsbesuchern offen steht.

Angestrebt werden pro Jahr zwischen 150.000 bis 250.000 Besucher. Denn das TraumWerk soll nicht nur einen Lebenstraum erfüllen, sondern eben auch seine wirtschaftlichen Ziele. „Es ist uns eine ganz großes Bedürfnis, dass Teile der Gewinne dieses Museums an karitative Einrichtungen gehen“, erklärt Daniell Porsche.

 

 

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